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JAHRESBERICHT Nr. 10 / 2015

Liebe Freunde und Förderer des Assisi Illam und des Ho-Wi-Projekt-Indien e.V.!

 

Das Jahr 2014 begann mit einem großen Ereignis: am 12.1.2014 wurde, in unserem Beisein, das ländliche Gesundheitszentrum in Acharapakam, sehr feierlich, sehr indisch, offiziell eröffnet. Wir konnten sehen, dass die Inder gute Arbeit geleistet haben und, dass sie mächtig stolz darauf waren. Und unendlich dankbar für unsere Hilfe. Ihre Dankesbezeugungen und Geschenke waren schier grenzenlos. Die Gaben haben wir, im Wesentlichen, gleich wieder an Bedürftigere weiterverschenkt. Mit Blumen, Handtüchern und Schals konnten wir arme Menschen beglücken, sodaß sie auch direkt etwas von dem großen Ereignis in Acharapakam hatten. Alle waren sehr dankbar. Mit Musik und Tanz und Reden hatten sie einen schönen Tag gestaltet. Wir waren gerührt. Auch die Kinder des Assisi Illam waren dabei.

Besuche im Waisenhaus, in den folgenden Tagen, haben uns gezeigt, dass auch da alles gut läuft. Viele Kinder, die uns nun schon länger kennen, werden immer zutraulicher. Besonders der große weiße Wolf hat es ihnen angetan. Eine besondere Freude war der Brief der Kinder der Grundschule Kleinich. Die Kinder hatten Bilder sprechen lassen, Collagen gemacht und einen Brief in Englisch geschrieben. Die indischen Kinder waren so begeistert, dass sie innerhalb von 24 Stunden auch einen Brief an die deutschen Kinder gestaltet hatten.

Wir hatten der Sister Rexline, als Mitbringsel, wieder etwas Geld gegeben, für das, was sie denkt, was gut für die Kinder ist. Ich merke grad, dass wir diesmal gar nicht mitgekriegt haben, wofür sie es benutzt haben.

Die Vor- und Nachbereitungen für die Eröffnung des ländlichen Gesundheitszentrums waren so umfangreich und haben alles dominiert.

Zurück in Kleinich, hieß es, mit dem Verwendungsnachweis gegenüber dem BMZ zu beginnen. Das erweist sich diesmal als äußerst problematisch.

Bengo, mit denen wir, im Vorfeld alles immer besprechen, ist mit GIZ /Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) zusammengelegt worden. Das hat wohl einen Stau auf den Schreibtischen der Mitarbeiter verursacht. So ist es zumindest bei uns angekommen.

Jetzt hat man bei GIZ auch „Ungereimtheiten“ nachgewiesen und alles scheint irgendwie durcheinander zu laufen. Wir sind seit Monaten dran und ein Ende ist noch nicht in Sicht.

Ganz im Gegensatz zum Vorgehen auf der indischen Seite, wo der Bau problemlos abgewickelt werden konnte.

Ansonsten wurden die Waisenkinder mit ihren regelmäßigen Zuwendungen bedacht. Bei der letzten Zahlung ist irgendetwas schiefgelaufen. Wolf kümmert sich darum.

Die Kontakte zu Sister Rexline und ihrem Team sind, nach wie vor, gut und regelmäßig. Im Moment stocken nur die Informationen über das Gesundheitszentrum. Sie haben da Probleme einen Vollzeit-Doktor zu finden. Wir warten auf statistische Daten.

Auch mit Balakrishna sind wir, wegen Baby Varshana, in regelmäßigem Kontakt. Aber dem Kind geht es, trotz vieler Therapien, nicht wirklich besser. Wir hätten es der Familie hoffnungsvoller gewünscht.

Bezüglich der Aquise sind wir im Jahr 2014 nicht weitergekommen. Wir hatten aber, Gott sei Dank, auch keinen Rückgang der Patenschaften. Die Patenschaft der Grundschule Kleinich wird, Dank Fabian Kipp, ab nächstes Jahr laufen!

Auch unsere „Spardose“ bei der Fa. Herlach in Gonzerath konnten wir zweimal leeren. Vielen Dank Fa. Herlach dafür!

Wieder möchte ich mich herzlich bedanken für all Eure/Ihre Unterstützung im vergangenen Jahr. Und wieder hoffe ich sehr, dass Sie/Ihr uns treu bleibt/bleiben.

Namaste!

Annette Hoffmann-Wild