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JAHRESBERICHT Nr.9 / 2014

Liebe Freunde und Förderer des Asissi-Ilam und des Ho-Wi-Projekt-Indien e.V.

 

Auch das Jahr 2013 wurde wieder ein „Verwaltungsjahr aus der Ferne“ für unsere Ho-Wi-Projekt-Aktivitäten.

Unsere Waisenkinder wurden, wie üblich, halbjährlich, mit unserer Unterstützung bedacht. Wobei immer klarer wird, dass der Betrag von Euro 20.- pro Kind viel zu wenig ist für dessen komplette Versorgung. Wir müssen mit den Vereinsmitgliedern eine Aufstockung diskutieren. Aber nicht nur das muss überdacht werden. Es sind auch dieses Jahr wieder langjährige Spender weggefallen. Teils wegen Wegzug aus Deutschland (Frau Fink), teils aus eigenen finanziellen Engpässen, teils, weil sie jetzt lang genug gespendet haben……

Bemühungen von Annette Thomas etwas bei den "Lions" zu erreichen, sind soweit gediehen, dass Mitgliederadressen der lokalen Sektion vorliegen, so dass wir gezielt Personen ansprechen können. Meine Bemühungen, an Bußgelder beim OVG Koblenz zu kommen haben dazu geführt, dass wir immerhin auf einer Liste stehen, über die wir irgendwann vielleicht einmal etwas erhalten werden. Alles noch nicht wirklich erfolgreich.

Das Kleinicher Straßenfest, das dieses Jahr statt fand, hat uns einen kleinen warmen Regen beschert: Dank Udo! Auch mein Flohmarkt konnte eine Kleinigkeit zusteuern.

Fabian Kipp bemühte sich weiter um eine Patenschaft, die die Grundschule Kleinich übernehmen soll und ist Ende 2013 erfolgreich damit: vielen Dank Fabian!

Sonst gibt es im Waisenhaus keine besonderen Vorkommnisse, soweit wir das aus der Ferne beurteilen können.

Insgesamt haben wir bei unseren Bemühungen festgestellt, dass der „Ruf Indiens“ grad mächtig ramponiert ist. Die Tatsache, dass man regelmäßig in der Presse lesen kann, wieviel Reiche/Superreiche es in Indien gibt und die Berichte über die Behandlungen der Frauen in Indien, sind nicht motivierend für die Menschen uns etwas zu spenden, verständlicherweise.

Wir sind immer wieder in Erklärungsnot und können immer wieder nur sagen, dass es wichtig ist zu helfen, egal wo. Wir haben uns halt, vor Jahren für Indien entschieden, wo wir die Armut in bestimmten Bereichen, besonders groß fanden.

So unerfreulich die ganze Aquise im Moment läuft, so erfolgreich verlief der Bau des ländlichen Gesundheitszentrums. Nachdem alle Hürden mit dem BMZ genommen waren und das Ministerium Ende 2012 die „Baugenehmigung“ erteilt hatte, ging es in Acharabakam zügig los. Regelmäßige Arbeitsfortschrittsberichte von den Indern und regelmäßige Zahlungen von uns, führten dazu, dass das Haus Ende 2013 bezugsfertig war. Ein sehr reibungsloser, zügiger Ablauf des Projektes fand sein Ende, viel früher als von uns erwartet.

Die Inder wollten unbedingt, dass wir bei der offiziellen Eröffnung dabei sind. Das konnten wir ihnen dann im Januar 2014 ermöglichen.

 

Wieder möchte ich mich herzlich bedanken für all Eure/Ihre Unterstützung im vergangenen Jahr Und wieder hoffe ich sehr, dass Ihr/Sie uns treu bleiben! Und vielleicht gelingt es Euch/Ihnen ja den einen oder anderen neuen Spender zur Unterstützung unserer Arbeit zu bewegen.

Namaste!

 

Annette Hoffmann-Wild

 

Kleinich, 31.03.2014