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JAHRESBERICHT 2008

Ostern 2008

 

Liebe Freunde und Förderer der Waisenkinder von Assisi Illam!

Unser letzter Rundbrief konnte mit vielen Fotos der Kinder und ihren Betreuern verschönt werden. Dieser heute ist weniger emotional, sondern eher eine Information über die Fakten des vergangenen Jahres.

Eigentlich wollten Wolf und ich die Kinder im Februar 2008 wieder besuchen, aber es hat leider zeitlich nicht geklappt. Vielleicht machen wir Ende des Jahres die Reise und können euch dann wieder bebilderte Infos weitergeben. Aber natürlich ist das letzte Jahr nicht vergangen, ohne dass wir uns irgendwie mit den Kindern beschäftigt haben. Jedes halbe Jahr bekommen sie ihre „Geldspritze“ wofür sich Sister Rexline immer besonders herzlich bedankt. Auch sonst sind wir in regelmäßigem E-Mail-Kontakt mit ihr und auch unserem Vertrauensmann Balakrishna, so können wir nur sagen, dass in Assisi Illam alles sehr gut zu laufen scheint.

Eine der wichtigen Tatsachen der letzten Monate ist, dass das Finanzamt, Dank Wolfs gründlicher Vorarbeit, unserem Projekt für 2005-2006 die endgültige und für 2007-2008 die vorläufige Anerkennung der Gemeinnützigkeit und der Mildtätigkeit erteilt hat. Unsere Steuererklärung hat sie wohl überzeugt.

Auf der weiteren Suche nach Mitteln zur Unterstützung von Sister Rexline waren wir auch erfolgreich. Ein Gast im Landhaus hat sich im Laufe eines Gespräches „geoutet“ als ein Könner und Wissender in punkto Hilfsprojekte. Herr Brucker leitet seit 30 Jahren eine „Mali-Hilfe“ in unserer Region. Er ist sozusagen ein „alter Hase“ und konnte uns viele gute Tipps geben. Unter anderem wie NGOS an Gelder der Bundesregierung zur Entwicklungshilfe kommen können. Er wies uns auf eine Institution hin mit Namen bengo (Beratungsstelle für private Träger in der Entwicklungszusammenarbeit). bengo wurde auf Initiative von Nichtregierungsorganisationen (NGOS) und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gegründet. Ziel ist es den Umgang mit öffentlichen Fördermitteln zu erleichtern und in Fragen der Entwicklungszusammenarbeit zu beraten.

Anfang November hat Wolf an einer Veranstaltung von bengo in Nürnberg teilgenommen und einige interessante Ideen mitgebracht. Diesbezüglich sind wir mit den Indern im Gespräch. da diese einigen Verwaltungs-/Buchhaltungsaufwand haben werden, wenn wir versuchen öffentliche Mittel „locker“ zu machen.

Im Dezember 2007 haben wir Sister Rexline € 5.000,- aus unseren privaten Spendengeldern überwiesen, zum Zwecke der Beschaffung von Geräten für die lntensivstation ihres neu errichteten Kinderkrankenhauses. Das Spendenaufkommen der letzten 2 Jahre hat uns dazu befähigt und das Finanzamt hat uns dazu aufgefordert.

Wir haben auch zwei zusätzliche Patenschaften bekommen. Darüber sind wir sehr froh, weil diese die regelmäßige Versorgung der Kinder gewährleisten. Es wäre schön für jedes Kind eine Patenschaft zu bekommen.

Allen, die uns und die Kinder unterstützen ein HERZLICHES DANKESCHÖN und: BITTE WEITERSAGEN und WEITERMACHEN!

 

Annette Hoffmann-Wild & Wolf-Dieter Hoffmann